Körperwelten - ein Ausflug des Biologiekurses der Klasse 10

Am 6.12.2013, einem Freitag, haben wir - der Zehner Biokurs, einen Ausflug zur Ausstellung Körperwelten - Zyklus des Lebens gemacht.

Gemeinsam mit dem Neuner Biokurs haben wir uns einen Bus gemietet und sind dann um 9:00 Uhr eine Stunde lang nach Bochum gefahren. Während der Busfahrt gab es Kekse, Lebkuchen und Spekulatius, da Nikolaus war.

Als wir dort ankamen, sorgten unsere Kurslehrer für die Eintrittskarten. Als jeder seine erhalten hat, durften wir alleine oder zu mehreren durch die Ausstellung laufen.

Da wir als Kurs dahin gefahren sind, haben wir auch Aufgaben bekommen welche wir erledigen sollten.

Hierbei handelte es sich um ein Arbeitsblatt, auf dem wir gesunde und kranke Organe mit deren Krankheiten aufschreiben sollten. Leider durften wir keine Fotos machen.

Bei den ersten Exponaten handelte es sich um Embryonen und solche, die noch in der Fruchtblase drinnen waren. Es war im ersten Moment schockierend so viele tote Menschen zu sehen, doch dann war es sehr faszinierend zu sehen, wie detailliert so ein kleiner Mensch schon in den ersten Schwangerschaftswochen ist. Die menschliche Anatomie wurde sehr ausführlich dargestellt. Zum Beispiel wurde gezeigt, wie sich ein gesundes oder ein krankes Leben auf den menschlichen Körper auswirkt. Es wurde sehr facettenreich erklärt, wie sich der Mensch entwickelt. Von der Zeugung bis hin zum Tod wurden viele verschiedene Exponate ausgestellt, die wie schon der Name der Ausstellung sagt, den Zyklus des Lebens darstellten.

Die ganzen Präparate und Exponate wurden mit dem Plastinationsverfahren bearbei- tet. Bei diesem Verfahren wurde der Verwesungsprozess gestoppt, indem dem menschlichen Körper jegliche Flüssigkeit entzogen und Formalin eingeführt wurde, welches die Bakterien abtötet. Durch dieses Verfahren sah ein Großteil der Ausstellungsstücke unecht aus.

Nach ungefähr einer Stunde waren die ersten mit dem Rundgang fertig. Es war sehr interessant, jedoch für manche zu kurz da man sehr schnell durch war. Viele fanden, dass es sich gelohnt hat, jedoch gab es auch eine kleine Minderheit, die die Aus- stellung eklig fand, da es sich um echt menschliche Präparate handelte. Alles in allem war es sehr informativ und spannend.

Diese Ausstellung ist empfehlenswert für: Menschen mit Interesse an der menschlichen Anatomie, für Biologen, für Mediziner, für angehende Ärzte und für Pathologen.

Nicht empfehlenswert ist diese Ausstellung für: Menschen mit Ekel vor toten Leuten und schwachen Mägen.

Letztendlich können wir nur sagen "Schaut es euch selber an!"

Es lohnt sich. 

Euer: 10ner Biokurs und Frau Klausmeyer-Witte :)

Rahel Freudewald