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Bildung ganzheitlich denken

 

Bildung ganzheitlich denken: Der Whole-School-Approach als Ressource zur Umsetzung des SDG 4 an UNESCO-Projektschulen…

… dieses etwas sperrige Motto war Thema einer wunderbaren 2-tägigen Konferenz für UNESCO-Koordinator*innen und Schulleiter*innen in Berlin im Auswärtigen Amt. 

Zur Erinnerung: SDG ´s sind die Sustainable Development Goals, die 17 Nachhaltigkeitsziele für eine bessere Welt, z.B. gerechte Löhne, saubere Meere, kein Hunger weltweit etc.. Die die UNESCO hat die Menschheit aufgerufen, diese bis 2030 mit Nachdruck zu verfolgen. Man findet die 17 SDG´s auch auf unserem Leitbild. 

Das SDG 4 heißt Bildung und hier kommen die Schulen, allen voran die UNESCO-Projektschulen ins Spiel. Nachhaltigkeit auf den verschiedensten Ebenen bewegt uns alle und wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen.

Bei der Betrachtung der Entwicklung der Bildung wurde deutlich, dass sich in einer immer schneller wandelnden Zeit auch die Bedeutung und die Inhalte von Bildung rasch wandeln. So wie heute der Rohrstockpädagoge total veraltet ist, wird morgen die Betonung des Wissenserwerbs kaum noch eine Rolle spielen, da Inhalte immer einfacher zur Verfügung stehen werden. Evaluationen wie PISA-Studien werden nicht mehr so wichtig sein, sondern Schule muss es gelingen, die jungen Menschen zu befähigen, sich möglichst intrinsische Ziele zu setzen und diese anzugehen.


Wenn wir an der Schule feststellen, dass AG´s beispielsweise nicht mehr so gefragt sind wie früher könnte es daran liegen, dass das Format nicht mehr stimmt. Jugendliche möchten sich nicht mehr so strikt binden, sondern projektmäßig für Sachen einsetzen, die sie interessieren und bei denen sie etwas bewegen können. Wie gewaltig dies sein kann, sieht man an der Fridays for Future – Bewegung, die mittlerweile bereits feste Strukturen hat, effektiv vorwärts kommt und auf ganz viel Veränderungswillen von vielen jungen Menschen beruht.

Doch zurück zur Tagung: Carsten Jansen und ich waren Teil von 250 Teilnehmer*innen, die im Weltsaal des Auswärtigen Amts tagten. Allein dieser Saal war eine Reise wert, war es doch der historische Ort, an dem die erste frei gewählte Volkskammer der DDR 1990 den Vertrag über die Herstellung der Einheit Deutschlands ratifizierte.

Höhepunkt der Tagung war der Besuch von Außenminister Heiko Maas, der mit den Verantwortlichen diskutierte und auch ein gemeinsames Gruppenfoto durfte nicht fehlen.

Neben spannenden Vorträgen über die Bedeutung  der Bildung im Prozess der Agenda 30 gab es auch eine Diskussionsrunde sowie zwei Workshops mit praktischen Best-Practice-Beispielen und Austausch.

Am Ende war – wie immer – die Zeit zu kurz und die Ideensammlung groß. Auf jeden Fall konnten wir unser Spektrum erweitern und zwei ganz praktische Pläne mit nach Hause nehmen.

S.Cohen

 

 

Einladung Förderverein Jahreshauptversammlung 2019

 

Die 6a beim Literaturfestival lit.ruhr 2019

„Alles über Anne“ – Menno Metselaar vom Anne-Frank-Haus in Amsterdam sprach am 10.10. über Anne Franks Leben und ihr Sterben im Konzentrationslager Bergen-Belsen

Ungewollt und erschreckend aktuell war die Informationsveranstaltung über das Leben der Jüdin Anne Frank, die mit ihrer Familie zwei Jahre vor den Nazis versteckt lebte und 15-jährig im KZ starb. Am Tag zuvor hatte ein rechtsextremer Attentäter versucht eine Synagoge zu stürmen und zwei Menschen umgebracht.

Umso wichtiger war der Besuch der Klasse 6a im UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein bei der Veranstaltung „Alles über Anne“ im Rahmen des Literaturfestivals. Die Schüler*innen hörten konzentriert und interessiert zu, als Menno Metselaar über Annes Leben und die Bedeutung der Zahlen 8, 6 und 761 erzählte. 8 Menschen lebten verborgen in dem Hinterhaus des Geschäftshauses in Amsterdam. 6 Helfer*innen ermöglichten dies, indem sie sie versorgten, informierten und aufmunterten, wobei sie ihr eigenes Leben in Gefahr brachten. 761 Tage konnten die acht Menschen so versteckt weiterleben, bis sie im August 1944 verraten und alle bis auf einen, Annes Vater, vor Kriegende im Mai 1945 getötet wurden oder aufgrund der erbärmlichen Lebensumstände nach ihrer Verhaftung starben. Im Anschluss konnten die Schüler*innen Fragen stellen, wie beispielsweise Refie, die sich erkundigte, warum die Familie Frank, die 1933 vor den Nazis schon aus Frankfurt geflohen war, von Amsterdam nicht weitergeflohen war. Das sei eine sehr kluge Frage, bestätigte Menno Metselaar, und erklärte, dass die Familie nicht gewusst habe, wohin sie hätte fliehen können. Wie heute seien wenige Länder dazu bereit gewesen, Flüchtlinge aufzunehmen. Diese Antwort unterstrich die Wichtigkeit und Aktualität der Veranstaltung. So konnten die Schüler*innen nicht nur Geschichtswissen mit nach Hause nehmen, sondern auch Gedanken über Mitmenschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage.

Neue Obstbäume für die Streuobst-Wildwiese

Am Tag vor den Herbstferien wurden feierlich die neu gepflanzten Obstbäume für unsere Streuobst-Wildwiese begrüßt. Dazu hatte Frau Cohen mit den Fünftklässler*innen das Lied „Ich bin der Baum vor deinem Haus“ einstudiert und mit Gitarrenbegleitung vorgetragen.

Im besonders trockenen Sommer 2018 waren mehrere junge Apfelbäume eingegangen. Viele Eltern, Schülerinnen und Schüler wollten sich daran beteiligen, Ersatz zu schaffen und neue Bäume mit Spenden zu bezahlen und auch selber zu pflanzen.
Die Klasse 6a von Frau Ahrendt spendete das Geld für den Apfelbaum „Jakob Lebel“.
Die Klasse 7b von Herrn Jansen sammelte das Geld für eine „Gellerts Butterbirne“.
Der islamische Religionskurs der achten Klassen von Frau Sari beteiligte sich mit der Spende eines Elstar-Apfelbaums.
Zusätzlich wurde von den technischen Betrieben der Stadt Heiligenhaus noch eine Birnenquitte finanziert, da bei Bauarbeiten vor der Schule ein Apfelbaum entfernt werden musste.

In der Woche vor den Ferien haben die Schülerinnen und Schüler der spendenden Klassen (insbesondere auch die Klasse 8b, die im Biologieunterricht von Hr. Jansen tatkräftig mitmachte) dann selber die Spaten und Schaufeln in die Hände genommen und die Bäume mitsamt Stützgestellen und Bewässerungsrohren eingeplanzt.

Wir freuen uns auf die reiche Ernte von Bio-Obst in den kommenden Jahren!!!

Links zu den Zeitungsberichten:

Rheinische Post

SuperTipp

Lokalkompass

Sponsorenlauf 2019

Am 04.10.2019 fand nach sechs Jahren wieder der Sponsorenlauf der Realschule Heiligenhaus statt. Die Schülerinnen und Schüler liefen zwei Stunden lang um den Abtskücher Teich. Das Geld was dabei „erlaufen“ wurde, geht zu 50% an die Partnerschule in Indien und 50 % gehen an die Heiligenhauser Tafel.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten leider kein Glück mit dem Wetter, daher musste der Sponsorenlauf eine Stunde früher beendet werden. Getränke und Speisen wurden im Vorfeld im Sekretariat gespendet und standen den Läuferinnen und Läufern zur freien Verfügung. Auch ein paar Lehrer sind mitgelaufen. Eltern und Lehrer feuerten die Schülerinnen und Schüler an. Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag und es kam einiges an Geld zusammen.

Also vielen Dank an alle, die sich als Sponsoren eingetragen haben.

 

Mia H. Klasse 8c

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Wocheninfo

Montag, 11.11. 

DAZ-Klasse: Schulrecht 3./4. Stunde

Beginn Zusatzpraktikum 10 (Herr Thüring, Herr Hühne)

Dienstag, 12.11. 

1./2. Stunde: Besuch vom Berufskolleg Niederberg, Stufe 10 (Herr Latocha)

13:30: Besuch von Herrn Winkel, Schulamt Mettmann, Inklusion

Mittwoch, 13.11.

DAZ-Klasse: Schulrecht 5./6. Std.

14:00 Uhr Erprobungsstufenkonferenz

Donnerstag, 14.11.

Beginn der Vertretungslehrkraft Frau Köhler

6. Stunde SV-Sitzung

14:00 Fr. Cohen Schulleitertreffen Ratingen 

18:00 Förderverein

Freitag, 15.11. 

BIV - Berufsinformationsveranstaltung im Berufskolleg Niederberg

Streitschlichter-Ausbildungswochenende 

 

Jugendreporter

Hier finden Sie die Artikel unserer Jugendreporter-AG.

Grußwort der Schulleitung

 

Liebe Besucher unserer Homepage,

herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der Realschule Heiligenhaus und danke für Ihr Interesse! ...

Zum Grußwort

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