In der Lehrerkonferenz vom 2.4.2008 wurde einstimmig das u.a. ökologische Konzept verabschiedet. Die Realschule Heiligenhaus hat sich als UNESCO-Projektschule den Prinzipien der UNESCO verpflichtet. Wichtige Punkte sind u.a. die Agenda 21, das Prinzip der Nachhaltigkeit und der Klimaschutz. Ziel des Konzepts ist es, eine möglichst müllarme und klimaneutrale Schule zu schaffen . Die mit * aufgeführten Punkte wurden schon realisiert. Die übrigen sollen nach Gesprächen mit der Stadt Heiligenhaus, mittel- bis langfristig verwirklicht werden.

 

 

 

Energie (mittelfristiges Ziel: eine weitgehend klimaneutrale Schule)

 

  • Strom- und Energieeinsparung ist oberstes Ziel

 

  • Errichtung einer Photovoltaikanlage auf Dächern der Schule mindestens mit der Kapazität des jetzigen Stromverbrauchs der Schule*
  • Kompaktleuchtstofflampen bzw. Leuchtstoffröhren mit elektronischen Vorschaltgeräten in allen Räumen
  • Steuerung der Beleuchtung über Bewegungsmelder auf allen Fluren*
  • Überprüfung der Wärmedämmung der gesamten Schule mit Wärmekameras*
  • Wärmedämmung der gesamten Schule
  • Erneuerung von Fenstern und Türen im Neubau und der alten Fenster im Altbau
  • Installation von Heizkörpern, die für den Betrieb von Niedrig-Temperaturkesseln geeignet sind
  • neue Heizungsanlage* mit CO2-neutraler Holzpelletbefeuerung
  • Strombezug aus regenerativen Energiequellen (Ökostrom) *
  • regelmäßiges Monitoring des Energieverbrauchs der Schule *
  • zukünftig nur noch Elektrogeräte der höchsten Energieeffizienzsstufe anschaffen *

 

Müll

 

  • Müllvermeidung ist oberstes Ziel

 

  • Mülltrennung in allen Bereichen der Schule
  • in Klassen- und Fachräumen: Papier und Restmüll *
  • im Verwaltungstrakt (Lehrerzimmer, Schulleitung, Sekretariat): Papier, Grüner Punkt und Restmüll *
  • auf dem Schulhof: Restmüll *
  • umweltgerechte Entsorgung von ausgemusterten Elektrogeräten, defekten Kompaktleuchtstofflampen und - röhren (Sondermüll) *
  • Sammlung aller ausgedienten Bücher (Papiercontainer) *
  • Reduzierung von umweltschädigenden Chemikalien im Unterricht *
  • umweltgerechte Entsorgung anfallender Chemikalien (Sondermüll) *
  • Sammlung ausgedienter CDs / CDRs / DVDs / Batterien *
  • Sammlung von Tonerbehältern und Druckerpatronen *

 

  • Verzicht auf umweltschädigende Reinigungsmittel

 

Sonstiges

 

  • Gestaltung des Schulgeländes nach ökologischen Gesichtspunkten
  • Pflanzung einer Obstwiese durch Spenden von Eltern, Lehrer und Schülern *
  • Anpflanzen von Klettergrün an einigen Stellen (Efeu, wilder Wein)
  • wo möglich Pflanzung einheimischer Sträucher und Bäume
  • Entsiegelung und Gestaltung des Schulhofs mit Aktionsflächen, Sportmöglichkeiten und Ruhezonen
  • Regenwasserversickerung auf dem Schulgelände (von allen Dächern)
  • Dachbegrünung auf den Flachdächern*
  • Ausweisung der Wiesen vor dem Haupteingang als Ökowiesen (nur 2x mähen pro Jahr)c

 

 Flankierende pädagogische Maßnahmen

 

  • Verankerung des Themas Energie/Müll in die schulinternen Lehrplänen
  • fächerübergreifendes Angebot umweltbezogener Themen*
  • Patenschaft für ein Waldstück bzw. Bachabschnitt
  • aktive Teilnahme am Internetprojekt „Flussnetzwerk Ruhr“ *
  • außerschulische Aktivitäten (Besuch von Museen) *
  • regelmäßiger Einsatz des Umweltmobils Lumbricus im Unterricht *
  • Einsatz umweltfreundlicher Schulmaterialien – Vorgaben an die Eltern
  • Angebot eines Pausenverkaufs mit Bioprodukten, möglichst aus der Region

* = findet schon statt

 

 

Werner Wiersch